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Media ABC: Die wichtigsten Mediabegriffe stars

Wissen statt raten! radioberatung.de erklärt Ihnen in aller Kürze die wichtigsten Begriffe rund um Media Analyse Radio:

Gelegentlicher Hörer

Alle Hörer, die nur an einem, zwei oder drei Werktagen (Montag - Samstag) Radio hören. Liegt die Hörerwahrscheinlichkeit des Hörers zwischen 42 und 58 % beim weitesten Hörerkreis, spricht man von einem gelegentlichen Hörer.

Hördauer

Die Zeit wird von 5 bis 24 h gemessen und ist die durchschnittliche Dauer (pro Kopf der Bevölkerung), die mit Radio hören verbracht wird. Errechnet wird sie aus den addierten Viertelstundenreichweiten, geteilt durch die Anzahl aller befragten Personen (Hörer sowie Nichthörer) jedes Senders.

Tagesreichweite (Hörer gestern)

Das sind alle Personen, die von 5 bis 24 h mindestens einmal innerhalb des 15-Minuten-Intervalls (1/4-Stundenreichweite) wenigstens für eine kurze Zeit Radio gehört haben.

Hörer pro Stunde

Auch als "Hörer pro durchschnittliche Werbestunde" bekannt. Der Wert stellt die Nutzungswahrscheinlichkeit pro Sendestunde (in der auch Werbung läuft) dar. Ein rein mathematischer Wert, der auf Basis der Hörwahrscheinlichkeit errechnet wird. Die Zahl wird ausschließlich für buchbare werbetragende Programme ausgewiesen.

Hörer pro Tag

Auch ein rein mathematischer Wert, basierend auf den Zahlen der Hörer Gestern. Ein Wahrscheinlichkeitswert, der sich aus der Nettoreichweite aller Werbesendestunden eines Radioprogramms errechnet.

Marktanteil

Der prozentuale Anteil der Hördauer eines Senders im Vergleich zur Hördauer aller Sender im Sendegebiet.

Nettoreichweite

Hörer, die den Sender mindestens ein Mal gehört haben. Jeder Hörer wird nur einmal gezählt, da Mehrfachnennungen unberücksichtigt bleiben.

Verweildauer

Im Vergleich zur Hördauer die wichtigere Aussage, um die Akzeptanz eines Radioprogramms zu beurteilen. Gibt die durchschnittliche Minutenzahl eines Hörers an, der am Tag mindestens eine Viertelstunde Radio gehört hat. Die gesamte Minutenzahl wird nicht durch die Zahl aller befragten Personen geteilt (wie bei der Hördauer), sondern nur durch die Zahl der wirklichen Hörer des Senders. Dadurch ist dies ein sehr exakter Wert. Je höher er ist, um so intensiver wird das Programm gehört. Um so besser ist die Bindung zum Sender.

Weitester Hörerkreis (WHK)

Diese Befragten gaben an, in den letzten 14 Tagen einen bestimmten Radiosender gehört zu haben, wobei die Hördauer keine Rolle spielte. Der WHK gibt damit an, wieviel Personen dieses Programm überhaupt erreichen kann. Aufgabe für den Sender: diese Personen zum öfteren Einschalten zu bewegen.

ARD-Inforadios im digitalen Zeitalter

Die Nachrichten- und Informationsradios der ARD sind ein sehr spezifisches Angebot im Spektrum der informierenden Medien. Mit der Digitalisierung haben sich die Rahmenbedingungen für die Informationsnachfrage stark verändert. Informationen sind permanent und über die unterschiedlichsten Verbreitungswege verfügbar und im Internet sogar jederzeit individuell abrufbar. In diesem Umfeld müssen die Informationsprogramme im Hörfunk mit ihren Inhalten überzeugen. Wie behaupten sich diese Radioangebote im Wettbewerbsfeld der aktuellen Informationsvermittlung?

Radionutzung im Alltag: Essen vor Auto

Im Haus wird durchschnittlich mehr Radio gehört als außer Haus. Nach wie vor ist Radio hören im Haus etwas wichtiger als die Radionutzung außer Haus: Die Tagesreichweite im Haus liegt nach der ma 2014 Radio II bei 59,3 Prozent (Index 99) und die außer Haus bei 47,3 Prozent (Index 102). Während die Nutzungsdauer im Haus im Vergleich zum letzten Jahr leicht absinkt, ist sie außer Haus stabil.

MA-Methodik: Wenn die agma klingelt stars

Zwei mal im Jahr werden die Zahlen der Media Analyse Radio veröffentlicht. Sie gibt Auskunft über die Anzahl der Hörer der einzelnen Sender. Mit der kommenden ma 2015 Radio II wird die Grundgesamtheit an die neue Bevölkerungsstatistik – den Zensus 2011 – angepasst. Mit dieser verbesserten Datenbasis ist sichergestellt, dass die Bevölkerungs- und Nutzerzahlen bestmöglich abgebildet wird. Doch wie kommt die agma und die daran beteiligten Marktforschungsinstitute an die Hörerzahlen? Hier ein kurzer Einblick

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